Newsletter Basilisk Reisebüro AG November 2018

 

Etihad Airways führt mit «Economy Space» eine neue Sitzoption in seiner Langstreckenflotte ein. Das Ziel: Mehr Plätze mit extra Beinfreiheit. Bis diesen Dezember soll die Nachrüstung ihrer zehn Airbus A390 mit den «Economy Space»-Sitze abgeschlossen sein. Der Abstand zwischen den Sitzen soll dann bis 91 Zentimeter betragen, ausserdem würden nach der Umgestaltung dieses Flugzeugtyps statt wie bisher 20 nunmehr 80 Sitze mit extra Beinfreiheit zur Verfügung stehen. Jamal Ahmed Al Awadhi, Etihad Airways Head of Guest Experience, sagt zum Umbau: «Damit tragen wir dem Umstand Rechnung, dass die Kundschaft heute mehr Auswahl und Personalisierungsmöglichkeiten denn je verlangt. Aufgrund der grossen Nachfrage nach Sitzen mit extra Beinfreiheit haben wir unsere Economy-Klasse umgestaltet, um unseren Kunden ein noch besseres Gesamtreiseerlebnis bieten zu können.» Neben der Nachrüstung ihrer A380-Flotte wird Etihad zudem bis Ende 2019 weitere «Economy Space»-Sitze in ihren zwölf Boeing 777 sowie 21 Boeing 787 Dreamliners installieren und damit die Gesamtzahl der Sitze mit extra Beinfreiheit um 560 Prozent gesteigert haben.

Direkt vom Flugzeug aufs Schiff: MSC Cruises weitet in Zusammenarbeit mit Swiss sein Flugangebot für die Sommer- und Wintersaison 2019 aus. Mit den neuen, teilweise direkten Flugverbindungen will die Reederei seinen Schweizer Gästen eine komfortable Anreise zu beliebten Abfahrtshäfen ermöglichen. Im letzten Jahr machten 140 000 Schweizerinnen und Schweizer eine Kreuzfahrt. MSC bietet nun Flugverbindungen zu Abfahrtshäfen in Deutschland, der Mittelmeerregion, den Vereinigten Arabischen Emiraten und der Karibik. Insbesondere die Zusammenarbeit mit der ebenfalls in der Schweiz beheimateten Swiss bereichere das Angebot für Kreuzfahrten im Sommer 2019, schreibt die Reederei mit Sitz in der Schweiz in einer Pressemitteilung. Weitere Kooperationen mit Fluggesellschaften wie Emirates und Condor fliegen die Gäste während der Wintermonate direkt zu den Abfahrtshäfen in Dubai (ab Genf und Zürich) oder in Miami (ab Zürich). Weitere Fernziele wie Havanna oder Fort de France sind mit Zwischenstopp in Frankfurt erreichbar.

 

Der neue Katalog des Flussreisespezialisten Thurgau Travel aus Weinfelden ist in diesen Tagen erschienen. Das Angebot reicht von dreitägigen Schnupperfahrten auf dem Rhein mit dem Luxusschiff MS Antonio Bellucci bis hin zu 19-tägigen Reisen mit der neuen RV Sabaidee Pandaw auf dem Oberen Mekong in Laos, Thailand, Burma und China. Insgesamt stehen 45 Gewässer in 25 verschiedenen Ländern in Europa und Asien zur Auswahl. Einem ausgezeichneten Preis-/Leistungsverhältnis werde besondere Beachtung geschenkt, wie es in einer Mitteilung von Thurgau Travel heisst. Neuheiten im Programm Als Neuheit im Programm 2019 finden sich Wasserwege in Russland. «Es fühlt sich an wie eine Rückkehr nach Hause», erklärt Hans Kaufmann. Denn vor rund 25 Jahren organisierte der Firmeninhaber als Erster Flussreisen in Russland. Die 2018/19 mit viel Liebe zum Detail renovierte MS Thurgau Karelia fährt zwischen Moskau und St. Petersburg viele Orte Kareliens bis zum Weissen Meer an. Auch eine neue Frankreich-Route feiert Premiere. Die MS Thurgau Rhône ist im Juni und Juli auf der Rhône unterwegs. Die neu konzipierte Flussroute führt ab/bis Lyon durch die Provence und steht ganz im Zeichen des Lavendels. Während acht Tagen stehen kulinarische Genüsse und zahlreiche Sehenswürdigkeiten – unter anderem Avignon und Arles – im Mittelpunkt.

 

Bergen, der Ausgangshafen zu Norwegens Fjordküste, begrenzt die Zahl der Kreuzfahrtschiffe, die gleichzeitig im Hafen anlegen dürfen. Kleine oder populäre Küstenstädte sind besonders hohen Belastungen ausgesetzt, wenn mehrere Kreuzfahrtschiffe gleichzeitig im Hafen vor Anker gehen und Tausende von Touristen die Altstadt bevölkern. So auch in Bergen: Die historische Altstadt mit dem von der UNESCO geschützten Hanse-Viertel Bryggen ist überschaubar und wird im Sommer regelmässig von Kreuzfahrttouristen besucht. Erst vor einem Jahr hatten sich Stadtrat, Hafen und Tourismusbehörden darauf geeinigt, dass täglich maximal vier Schiffe mit insgesamt 9000 Passagieren anlegen dürfen. Künftig werden nur noch drei Schiffe mit insgesamt 8000 Gästen erlaubt sein. Der Stadtrat habe kürzlich einen entsprechenden Beschluss gefasst und auch eine Gesetzesänderung sei geplant, bestätigte eine Sprecherin von Visit Norway unter Berufung auf Angaben des Hafens in Bergen. Die neue Regel werde bereits im Sommer 2019 gelten. Bergen wird nicht die einzige Behörde bleiben, die Anlaufbewilligungen deckelt. Unter anderem wird auch Dubrovnik in Kroatien ab 2019 die Zahl der Kreuzfahrtschiff-Anläufe auf zwei Schiffe und 5000 Besucherinnen und Besucher pro Tag beschränken. In Städten wie Valetta, Barcelona, Havanna oder der Insel Santorini regt sich ebenfalls zunehmend Widerstand gegen den Kreuzfahrttourismus. 

 

Nun hat auch Finnair eine Premium Economy: Die neue Kabinenklasse soll ab 2021 verfügbar sein, wie die Airline mitteilt. Die Premium Economy wird räumlich abgetrennt sein, sich durch ein individuelles Design, mehr Platz und Komfort sowie ein verbessertes Serviceangebot auszeichnen.

Die Einführung der Premium Economy für die Langstreckenflotte von Finnair beginnt im vierten Quartal 2020 und wird voraussichtlich Ende 2022 abgeschlossen sein. «Wir sehen eine stärkere Nachfrage zu mehr Komfort und Qualität während der Flugreise», sagt Piia Karhu, Senior Vice President, Customer Experience bei Finnair. Mit dem neuen Angebot würde das Unternehmen die Anforderungen von Ferien- als auch Geschäftsreisenden erfüllen. Finnair wird zudem die gesamte Kabine der Turboprop-Regionalflugzeuge von ATR modernisieren. Finnair setzt diese für Flüge (rund 30’000 jährlich) innerhalb Finnlands, zum Baltikum, nach Gdansk in Polen und Stockholm ein. Die Flüge werden von Finnairs Partner Norra durchgeführt. Die Erneuerung umfasst neue Sitze, neue Teppiche sowie die Neugestaltung eines frischen Interior Designs. Das erste modernisierte ATR-Flugzeug wird im Sommer 2019 abheben. Weitere zwölf Flugzeuge werden bis Ende des ersten Quartals 2020 folgen.

 

 

 

Die Reederei Hurtigruten setzt bei ihren Schiffen künftig auch Biogas ein. Gewonnen wird der flüssige Treibstoff aus Fischereiabfällen und anderen organischen Resten, die in Norwegen in grossen Mengen anfallen. Gemäss  eigenen Angaben ist Hurtigruten damit die erste Reederei, die Schiffe mit fossilfreiem Treibstoff betreibt. Erneuerbares Biogas ist eine saubere Energiequelle und der umweltfreundlichste Treibstoff, der im Moment erhältlich ist, so die Reederei weiter. Bis 2021 sollen sechs Schiffe der Flotte mit einer Kombination aus Biogas, Flüssiggas und Batterien angetrieben werden. Biogas wird bereits in einem kleinen Sektor der Transportindustrie als Treibstoff genutzt, vor allem in Bussen.

Aktuell bauen die Norweger drei Expeditionsschiffe mit Hybridantrieb. MS Roald Amundsen (Bild), MS Fridtjof Nansen und noch ein weiteres, bisher noch unbenanntes Schiff, werden in den Jahren 2019, 2010 und 2021 in Betrieb gestellt. Das Unternehmen gibt an, dass es mehr als USD 850 Millionen investiert, um die weltweit umweltfreundlichste Kreuzfahrtgesellschaft zu werden.

 

Sadyat Island

 

Das Saadiyat Rotana Resort & Villas orientiert sich an der arabischen Architektur und ist nun vollständig eröffnet. Alle sieben Restaurants, Bars und öffentlichen Bereiche sind ab sofort für Gäste zugänglich. Das Luxus-Resort mit 327 Zimmern und dreizehn Strandvillen liegt unmittelbar am 400 Meter langen Sandstrand der Insel Saadiyat Abu Dhabi. Das Rotana Resort liegt neben dem St. Regis und dem Park Hyatt Hotel. In unmittelbarer Nachbarschaft liegt der Louvre Abu Dhabi und das Kulturzentrum Manarat Al Saadiyat. Als einziges Hotel in Abu Dhabi verfügt das Haus über dreizehn Strandvillen. Seine Energie bezieht das Hotel zu Teilen aus Solarpanelen, die das 800 Quadratmeter große Dach des Konferenzbereichs bedecken. Mit drei Tesla Ladestationen trägt das Resort zur Förderung der Elektromobilität bei. Recycling, Energiesparlampen und Sensoren tragen zur positiven Energiebilanz bei. Zusätzlich gibt es sieben Restaurant, verschiedene Fitness- und Wellnessbereiche und eine Bankettabteilung mit Tagungsräumen